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Allgemein

Mach doch mal eben mit Phototshop……

Eine Montage zum Schmunzeln....

Eine Montage zum Schmunzeln….

Was man mit Photoshop so machen kann, ist mittlerweile vielen Menschen bekannt. Und doch glaube ich, dass die allermeisten nicht wissen, was Photoshop wirklich ist. Wenn ich fotografisch unterwegs bin, ist dies einer der häufigsten Sätze, den ich höre: Das kannst Du ja hinterher mit Photoshop noch wegmachen / dazumachen / verändern. Heute kann man ja alles machen. Solche Sätze ärgern mich häufig. Es kommt ebenso häufig vor, dass ich angesprochen werde, ob ich eine lustige Fotomontage für eine Hochzeit oder einen Geburtstag machen kann. Meistens ist dieser Geburtstag dann übermorgen. Das Ganze ist aber kein Problem, denn ich bekomme direkt 2 Minibilder des Geburtstagskindes, auf denen es irgendwo im Wald rumspringt. Auftrag: Stell den doch mal mit Photoshop auf eine Segelyacht oder auf den Mond (Raumschiff, Trecker, Fußballstadion…..). Ergo: Jeder weiß, das mit Photoshop heute vieles geht, jedoch kaum jemand hat eine Ahnung, was man dazu für einen Aufwand betreiben muss. Angefangen von den Fotos, die speziell für eine Montage angefertigt werden, bis hin zum eigentlichen Montieren. Was man von den Ergebnissen hält, bleibt dann jedem selbst überlassen.

Wer Lust hat mal zu schauen, wie schwer die Realität manchmal von der Montage zu trennen ist, kann ja mal unter folgendem Link schauen. Sehr spannend!!!

Echt oder Photoshop???

Für Euch gefunden und getestet: kostenlose Filter für Eure Fotos!!!

Für Euch gefunden:

Dezente Filter...

Dezente Filter…

... und auffällige Filter mit einem Klick.

… und auffällige Filter mit einem Klick.

 

 

In diesem Blogbeitrag zeige ich Euch eine Software, die Ihr sowohl alleine betreiben als auch aus Lightroom oder Photoshop benutzen könnt. Und das Beste ist: Sie ist im Moment komplett kostenlos, während der Originalpreis bei ca. 60 US – Dollar liegt. Wenn Ihr zu meinen Newsletter – Abonnenten gehört, könnt Ihr diesen Beitrag kostenlos lesen. Gehört Ihr nicht dazu, ist der Beitrag auch kostenlos, ihr müsst Euch nur für den Newsletter anmelden. Das könnt Ihr hier tun:

 

 

 

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Perfect Effects 9

Es geht um die Software Perfect Effects 9. Mit dieser Software könnt Ihr schnell verschiedene Effekte und Filter auf Eure Bilder legen. Normalerweise halte ich von diesen ganzen schnellen Filtern nicht sehr viel. Diese Software bietet jedoch einen Vorteil, der für mich durchaus lohnenswert erscheint: Man kann nach der Anwendung des Filters diesen noch weiter verändern. Und das mache ich z.B. auch in Lightroom gerne: Ich wende ein Preset an, welches in die Richtung geht, die ich gerne möchte und habe somit einen guten Ausgangspunkt, um das Foto am Ende trotzdem in meinem Stil zu bearbeiten.
Ein weiterer Vorteil: Perfect Effects lässt sich sowohl in Photoshop als auch in Lightroom einbetten. Wer mit diesen Programmen nicht arbeitet: Es funktioniert auch als Stand Alone – Version.

Ihr könnt mit Perfect Effects mit einem Klick Filter auf Eure Bilder anwenden. Die Auswahl ist groß und in verschiedene Kategorien sortiert. Hier mal einige Beispiele für etwas stärkere Filter:

Paladium - Druck

Paladium – Druck

Brandon

Brandon

665 Sulfit

665 Sulfit

Superia

Superia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ergebnisse sind mit einem Klick generiert. Die Stärke der Software liegt aber wohl darin, dass die angewendeten Effekte veränderbar sind.

Die Gesamtansicht ähnelt durchaus der Lightroom - Oberfläche...

Die Gesamtansicht ähnelt durchaus der Lightroom – Oberfläche…

Die Oberfläche ist durchaus ähnlich der Lightroom – Oberfläche. Im linken Bereich stehen die verschiedenen Filter nach Kategorien sortiert zur Verfügung, In der Mitte sieht man das zu bearbeitende Foto. Auf der rechten Seite hat man dann die Möglichkeit, die Filter weiter anzupassen, was meiner Meinung nach die Stärke der Software ist.

 

 

 

 

 

 

Auf verschiedenen Ebenen kann man nachvollziehen, was das Programm gemacht hat...

Auf verschiedenen Ebenen kann man nachvollziehen, was das Programm gemacht hat…

 

Ähnlich wie in Photoshop legt Perfect Effects Ebenen an, die man einzeln ein- und ausschalten kann. So kann man nachvollziehen, wie der Filtereffekt aufgebaut ist. Ich kann hier nicht auf alle einzelnen Features des Programmes hinweisen. Es wirkt aber auf den ersten blick sehr durchdacht und bietet viele Möglichkeiten, die Filter zu verändern. Während es mir bei den voreingestellten Filtern auf der linken Seite noch schwer fällt, viele geschmackvolle Filter zu finden, bieten mir die Bearbeitungsmöglichkeiten auf der rechten Seite jedoch die Chance, eine Anpassung vorzunehmen. Ähnlich wie bei Lightroom – Presets kann ich so mit einem Filter ein Foto in eine bestimmte Richtung lenken und später die Einstellungen nach meinen eigenen Vorstellungen verändern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fülle der Bearbeitungsmöglichkeiten ist groß und scheinbar auch für fortgeschrittene Anwender zu gebrauchen...

Die Fülle der Bearbeitungsmöglichkeiten ist groß und scheinbar auch für fortgeschrittene Anwender zu gebrauchen…

Wer sich das rechte Panel noch genauer anschaut wird erkennen, dass z.B. der Überblendmodus ähnliche Möglichkeiten wie Photoshop anbietet. Auch einzelne Bereiche des Bildes können nachjustiert werden. Begriffe wie Helligkeit, Kontrast, Spitzlichter, Weißtöne oder Schwarztöne sind dem fortgeschrittenen Anwender durchaus ein Begriff.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit

Perfect Effects 9 lohnt auf jeden Fall einen Blick. Ich werde dieses Programm sicherlich nicht zu meinem ersten Bildbearbeitungsprogramm machen. Jedoch gibt es bestimmt hin und wieder Gelegenheit, einige Features zu benutzen. Anfänger können sicherlich die voreingestellten Filter benutzen und mit den Entwicklungsmöglichkeiten im rechten Panel spielen, um die Bilder weiter zu verändern. Fortgeschrittene Benutzer werden vielleicht das ein oder andere Feature nutzen können oder Ideen sammeln, auch wenn die voreingestellten Filter nach meinem Geschmack etwas übertrieben sind. Wer Spaß an Bildbearbeitung hat oder auch wer noch gar keine Software zur Bildbearbeitung hat, kann ja mal einen Blick riskieren.

Und hier gibt´s das Programm:

Zunächst noch einmal zur Klarstellung:

Ich bin beim Surfen im Internet auf dieses Angebot gestoßen, fand es interessant und habe es bei mir installiert und ein wenig ausprobiert. Für meine Newsletter Abonnenten gebe ich diesen Tipp gerne weiter, ohne irgendeine Garantie bezüglich der Software, des Downloads, des Herstellers etc. zu geben.

Ihr müsst Euch zunächst bei onOne registrieren. Dann könnt ihr die Software herunterladen und bekommt einen Lizenzschlüssel. Bei mir hat alles sofort geklappt und es gab keine Kosten.

Wenn Ihr das nun auch machen wollt:

Hier gibt´s Perfect Effects 9.

 

Viel Spaß damit,

Euer Dirk

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Die Blende (inklusive Videokurs Teil6)

Die „Nebenwirkungen“ der Blende.

Das man mit der Blende die Menge des Lichtes steuert, die auf den Kamerasensor fällt, hatten wir ja bereits besprochen. Jedoch hat die Blende ebenso wie die Verschlusszeit noch gewisse Nebenwirkungen. Denn die Blende hat starken Einfluss auf die Schärfentiefe im Bild.

 

Die Blende hat Einfluss auf die Schärfentiefe.

Die Blende hat Einfluss auf die Schärfentiefe.

Was ist denn Schärfentiefe?

Darüber, was Schärfentiefe ist, und ob es nun Schärfentiefe oder Tiefenschärfe heißt, könnte man stundenlang diskutieren. Und Ihr werdet im www genügend Leute finden, die dies auch tun. Ich hab da ehrlich gesagt aber keine Lust zu. Wichtig ist, dass Ihr wisst, was gemeint ist. Wenn ein Bild wenig Schärfentiefe hat, spricht man in der Regel von einem unscharfen Hintergrund oder / und einem unscharfen Vordergrund. Dies bewirkt, dass das Hauptmotiv im Bild deutlich betont wird, während die vermeintlich unwichtigen Dinge in der Unschärfe verschwimmen.

 

unwichtige  Dinge verschwinden in der Unschärfe

unwichtige Dinge verschwinden in der Unschärfe

Einfache Fotos mit geringer Schärfentiefe?

Besonders für Fotografie – Einsteiger ist das Spiel mit einer geringen Schärfentiefe meistens ein richtiges Aha – Erlebnis. Denn man erzielt schnell sehr beeindruckende Ergebnisse. Bilder erhalten oft diesen weichen, sanften Look und das Hauptmotiv kommt sehr gut zur Geltung. Auch der Foto – Profi nutzt dieses Stilmittel häufig. Ein großer Vorteil: Die Bildgestaltung ist vermeintlich einfach, denn man muss sich weniger Gedanken um den Hintergrund machen, da dieser ja sowieso in der Unschärfe verschwimmt. Bevor mich die Experten jetzt steinigen: Auch über einen verschwommenen Hintergrund kann man sich Gedanken machen. Es stellen sich Fragen, wie z.B.:

  • Erkennt man noch andeutungsweise, was im Hintergrund abgebildet wird?

  • Wie ist die Helligkeit im Hhintergrund?

  • Wie  unscharf sollte der Hintergrund sein?

  • Nehme ich dem Bild seine Geschichte, wenn ich den Hintergrund ausblende?

Auch ein unscharfer Hintergrund kann zur Bildaussage beitragen. Hier gibt er durchaus Auskunft über den Ort des Bildes.

Auch ein unscharfer Hintergrund kann zur Bildaussage beitragen. Hier gibt er durchaus Auskunft über den Ort des Bildes.

Dies sind alles berechtigte Fragen, jedoch bleibt eines bestehen: Die Bildgestaltung wird deutlich schwieriger, wenn ich den Hintergrund komplett scharf darstelle und mir über jedes Detail Gedanken machen muss, auch wenn es nicht zum Hauptmotiv gehört.

Bei den verschwommenen Bildteilen spricht man übrigens vom sogenannten Bokeh. Wie dieses aussieht, hängt von sehr vielen Faktoren ab und auch dieses Thema wird in einschlägigen Foren heiß diskutiert. Letztlich werdet Ihr selber herausfinden, was Euch gefällt und was nicht!

 

Das Spiel mit der Schärfentiefe kann auch sehr stark zur Bildaussage beitragen

Das Spiel mit der Schärfentiefe kann auch sehr stark zur Bildaussage beitragen

Wie erzeugt man denn nun das Bokeh?

Der erste Weg ist: Öffnet die Blende an Eurem Objektiv. Sucht Euch ein Motiv und macht mehrere Bilder von diesem Motiv. Um festzustellen, was das Öffnen der Blende bewirkt, müsst Ihr zunächst mal einige andere Faktoren konstant halten:

  • den Abstand von der Kamera zum Motiv

  • Die Brennweite (beginnt mal mit 50mm)

  • Den Abstand vom Motiv zum Hintergrund (ruhig ein paar Meter Abstand nehmen, um erste Erfolge zu sehen)

All diese Dinge haben ebenfalls Einfluss auf die Schärfentiefe. Dazu aber später mehr.

So, und hier gibt´s wie immer das entsprechende Video zum Thema:

Macht´s gut, Euer Dirk

Lust auf Fotografie? Workshop am 9.5.2015 in Dortmund!

Zur Anmeldung oder für weitere Fragen hier klicken!

Habt Ihr Lust, Eure Kamera genauer kennen zulernen?

Ihr werdet lernen, den manuellen Modus zu benutzen

Ihr werdet lernen, den manuellen Modus zu benutzen

Am 9.5.2015 habt Ihr die Gelegenheit dazu. An diesem Tag ist die Dirk Schmidtmann Fotoschule zu Gast in Dortmund. Auf dem Gelände des Union Gewerbehofes in der Huckarder Straße haben wir ein passendes Ambiente, um bereits an diesem Tag erste beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Am Beispiel „Menschen fotografieren“ erlernt Ihr die wichtigsten manuellen Einstellungen Eurer Kamera vorzunehmen und selbst die Kontrolle über das Bildergebnis zu bekommen. Am Vormittag werden wir die verschiedenen Einstellungen und Ihre Eigenschaften an den Kameras besprechen. Dies machen wir nicht nur theoretisch. Ihr sollt Eure Kameras in die Hand nehmen und direkt mit diesen alle Inhalte nachvollziehen. „Model Rüdiger“ wird uns dazu geduldig zur Seite stehen.

 

Model Rüdiger ist mit dabei

Model Rüdiger ist mit dabei

 

Habt Ihr Lust auf Aha – Erlebnisse mit Eurer eigenen Kamera?

Nach einer ca. 1 – stündigen Mittagspause gehen wir dann nach draußen und fotografieren. Mit verschiedenen kleinen Aufgaben im Gepäck erstellt Ihr gegenseitig Portraits von Euch. Dazu dient uns das Gelände des Union Gewerbehofes und die nähere Umgebung. Jetzt könnt Ihr all die Einstellungen und Infos vom Vormittag direkt ausprobieren und Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das authentische Ruhrpottambiente wird Euch dabei helfen.

 

Nicht nur Technik, auch Bildgestaltung ist ein Thema des Tages

Nicht nur Technik, auch Bildgestaltung ist ein Thema des Tages

 

Habt Ihr Lust auf individuelle Betreuung?

individuelle Betreuung garantiert!

individuelle Betreuung garantiert!

Es handelt sich um einen Intensivkurs mit maximal 4 Teilnehmern. Daher kann ich mich sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag intensiv um die Bedürfnisse aller Teilnehmer kümmern und keiner kommt zu kurz. Ihr lernt in Eurem Tempo und mit individueller Betreuung.

 

Habt Ihr Lust auf Spaß?

Der Spaß wird an so einem Tag auf keinen Fall zu kurz kommen. Der Spaß an der Fotografie nicht und nicht der Spaß und die Freude in einem kleinen Kreis gemeinsam zu lernen und tolle Ergebnisse zu erzielen. Eine entspannte Atmosphäre und individuelle Betreuung sollten zu einem rundum gelungenen Tag führen.

 

Habt Ihr Lust auf diesen Workshop?

Workshops_Mensch_Union_Gewerbehof_hp

Habt Ihr Lust, Euch anzumelden oder möchtet Ihr noch etwas fragen?

Dann hier klicken!

Die Halbautomatik „Zeitvorwahl“

Jetzt doch wieder mit einer Automatik fotografieren?

Ich bin ein klarer Verfechter der manuellen Einstellungen und fotografiere selbst fast ausschließlich im manuellen Modus. Der Hauptgrund ist für mich die volle Kontrolle über das Bild. Dennoch möchte ich die Halbautomatiken der Kameras nicht verschweigen. Grundsätzlich verurteile ich sowieso niemanden, der die Kameraautomatiken benutzt. Schließlich sollte jeder so mit seiner Kamera glücklich werden, wie er es für richtig hält!

Die Zeitautomatik heißt bei Canon Tv. Bei fast allen anderen Systemen ist es des "S" - Modus.

Die Zeitautomatik heißt bei Canon Tv. Bei fast allen anderen Systemen ist es der „S“ – Modus.

Die Zeitvorwahl

Heute geht es um den Modus der „Zeitvorwahl“. Dieser Modus wird auch  „Zeitpriorität“ oder „Blendenautomatik“ genannt. Diese Begriffe erklären eigentlich schon, was der Modus macht: zunächst wählt Ihr die gewünschte Verschlusszeit an der Kamera. Z.B. eine sehr kurze Verschlusszeit, um eine Bewegung einzufrieren oder eine längere „Verschlusszeit“, um eine Bewegung darzustellen, also „Wischer“ ins Bild zu bekommen. Somit habt Ihr die Kontrolle über diesen Teil der Einstellungen. Der Blendenwert wird nun von der Kamera automatisch dazugerechnet. Das geschieht so, dass die Belichtung des Bildes korrekt ist. Zumindest aus Sicht der Kamera. In den meisten Fällen funktioniert dies auch ganz gut. Die Kameras geben Euch auch in der Regel ein Signal (z.B. durch Blinken der Anzeige), wenn sie nicht in der Lage sind, die richtige Blende einzustellen.

Noch mehr Automatik

Wenn Ihr im Menü für die ISO – Werte jetzt noch den Automatik – Modus wählt, müsst Ihr tatsächlich nur noch die Verschlusszeit selbst einstellen. Nun wird nicht nur die Blende, sondern auch der ISO – Wert automatisch berechnet.

Vorsicht ist geboten

Was Ihr bei dieser Halbautomatik bedenken solltet: Nur leichte Veränderungen des Lichtes (z.B. bei bewölktem Himmel im Freien) können bei der gleichen Verschlusszeit zu starken Änderungen des Blendenwertes (oder eben ggf. auch des ISO – Wertes führen). Ihr solltet Euch also sicher sein, dass Euch die anderen Werte wirklich „egal“ sind. Was die Blende und der ISO – Wert genau bewirken, wird in den weiteren Blogeinträgen und den weiteren Folgen des Videokurses noch genauer erklärt.

Meine Empfehlung

Wenn Ihr schon diese Halbautomatik benutzt, achtet darauf, dass Ihr wenigstens den ISO – Wert noch manuell einstellt, um nicht immer mehr Kontrolle über das Bild zu verlieren. Das Argument, mit einer Halbautomatik schneller zu sein, ist sicherlich richtig. Allerdings werdet Ihr merken, dass  ein wenig Übung im M – Modus ebenfalls dazu führt, dass Ihr sehr schnell seid. Und letztlich bleibt Ihr der Herrscher über Eure Bildergebnisse. Probiert es aus und entscheidet letztlich selbst, in welcher Situation Ihr welchen Modus benutzt.

Bis bald…

…..Euer Dirk

Action mit langen Verschlusszeiten

Noch mehr zum Thema lange Verschlusszeiten!

Die Verschlusszeit der Kamera kann man ganz unterschiedlich einsetzen. Auf dem ersten Bild sieht man eine gestellte Szene. Da es im Raum sehr dunkel war, habe ich die Kamera auf ein Stativ gestellt. Die Autos bewegen sich in diesem Falle nicht. Die Unschärfe in den meisten Bildbereichen kommt durch die Blende und ist so gewollt. Es befindet sich aber keine Bewegungsunschärfe im Bild.

Ein statischer Aufbau. Eine relativ lange Verschlusszeit macht das Bild hell.

Ein statischer Aufbau. Eine relativ lange Verschlusszeit macht das Bild hell.

Wegen der schlechten Lichtverhältnisse im Raum habe ich mit 1/30 Sekunde trotzdem eine relativ lange Verschlusszeit genommen. Diese könnte man aus der Hand nicht halten. Daher ist ein Stativ unumgänglich.

Ein Stativ ist bei langen Verschlusszeiten unumgänglich...

Ein Stativ ist bei langen Verschlusszeiten unumgänglich…

Um mehr Dynamik ins Bild zu bringen, lohnt es sich auch bewegte Fotos mit langen Verschlusszeiten zu fotografieren. Wenn man die bewegten Motive dann noch anblitzt, entstehen coole Effekte. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

0,3 Sekunden Belichtungszeit, ein Stativ und ein Blitz bringen Dynamik ins Bild...

0,3 Sekunden Belichtungszeit, ein Stativ und ein Blitz bringen Dynamik ins Bild…

Wenn man am Ende noch ein wenig Photoshop ins Spiel bringt, kommen mehr Autos auf die Bahn, als eigentlich da waren. Hier handelt es sich um echte Bewegungsunschärfe und jeder erkennt, dass auf der Rennbahn Action war.

Hauptmotive müssen nicht immer scharf sein...

Hauptmotive müssen nicht immer scharf sein…

Ihr seht also, mit der Verschlusszeit kann man sehr kreativ sein. Nicht nur in der Landschaftsfotografie.

Euer Dirk

Coole Effekte mit der Verschlusszeit

Die „Nebenwirkungen“ der Verschlusszeit.

In den letzten Folgen des Videokurses habe ich gesagt, dass es beim Fotografieren hauptsächlich um den Blendenwert, den ISO – Wert und die Verschlusszeit geht. Ihr habt gelernt, mit diesen drei Werten ein Bild richtig zu belichten. Vielleicht habt Ihr dabei schon bemerkt, dass die Werte noch diverse „Nebenwirkungen“ haben. Diese ermöglichen es uns, ein Bild nicht nur so zu belichten, wie wir es wollen, sondern auch kreativ zu werden.

Ein Carrera - Bahn - Auto in voller Fahrt mit 1/6 Sekunde

Ein Carrera – Bahn – Auto in voller Fahrt mit 1/6 Sekunde.

Jetzt kommt Bewegung ins Bild!!!

Je länger der Kameraverschluss auf bleibt, desto mehr Bewegung kann man im Bild darstellen. Belichtet man also ein Bild ganz kurz, „friert man die Bewegung ein“. Belichtet man lang, entstehen Verwischer im Bild, die ein solches Bild sehr dynamisch wirken lassen. In den meisten Fällen sollte man jedoch vermeiden, dass die Bewegung durch den Fotografen ins Bild kommt, also durch das Verwackeln der Kamera. Daher wird hier ein weiteres Zubehör wichtig: Das Stativ.

6 Sekunden Belichtungszeit. Und das Wasser "fließt" wirklich.

6 Sekunden Belichtungszeit. Und das Wasser „fließt“ wirklich.

 

Was ist denn eine lange bzw. kurze Verschusszeit?

Das ist natürlich wie immer relativ. Ein Beispiel ist die Sportfotografie. Was hier als lang bzw. kurz gilt, hängt extrem von der Sportart und letzlich von der Geschwindigkeit ab. Wenn man einen Schachspieler fotografiert, hat man mit einer hundertstel Sekunde unter Umständen schon ein sehr scharfes Bild, welches keine Bewegung mehr darstellt bzw. die Bewegung schon einfriert. Wenn man mit der gleichen Verschlusszeit ein Formel-1 Auto während eines Rennens ablichtet, wird man die Bewegung des Autos gut im Bild haben. Es wird mit Sicherheit sehr verwischt dargestellt.

Welche Verschlusszeit nehme ich denn nun?

Daher gilt wie immer: Ausprobieren!!!!!. Experimentiert mit Verschlusszeiten. Schaut Euch die Ergebnisse an und beurteilt selbst, was Ihr haben möchtet. Die Ergebnisse können sehr beeindruckend sein.

Euer Dirk

Jetzt geht´s los: Ein Foto manuell belichten

Was heißt eigentlich belichten?

Bei der Belichtung eines Fotos geht es zunächst einmal darum die richtige Helligkeit an der Kamera so einzustellen, dass man das gewünschte Ergebnis erhält.

Um dies zu erreichen, muss man die Werte für die Verschlusszeit, für die Blende und den ISO – Wert einstellen. Dies sollte man auf jeden Fall üben. Man nehme sich also ein Motiv und stelle manuell die Werte ein. Wo man diese Werte einstellt, sieht man im Beitrag zu den manuellen Einstellungen.

 

Nach Augenmaß kontrollieren und....

Nach Augenmaß kontrollieren und….

Welche Werte stelle ich denn wie ein?

An welchen Werten man „schraubt“ ist für die Belichtung erst einmal nicht so wichtig. Natürlich haben später alle Werte noch andere Eigenschaften als nur die Belichtung. Zunächst sollte man aber erst einmal versuchen die Werte „richtig“ einzustellen. Wenn man die richtige Einstellung gefunden hat, kann man nun die Werte „gegeneinander verschieben“. Man wird dann sehen, wo die Grenzen von Kamera und Objektiv sind.

...Werte gegeneinander verschieben

…Werte gegeneinander verschieben

Woran erkennt man denn, wann ein Foto richtig belichtet ist?

Diese Frage ist nun fast schon wieder philosophisch. Ich rate dazu, das Bild auf dem Kameradisplay zu kontrollieren und mit Augenmaß abzuschätzen, ob einem die Belichtung gefällt. Natürlich sieht das Bild auf dem Display evtl. etwas anders aus als auf dem Computermonitor oder dann später in der gedruckten Version. Auch hier gilt: üben, üben, üben. So lernt man seine Kamera immer besser kennen und weiß beim Blick aufs Display, was man zu erwarten hat.

Natürlich kann man auch z.B. die Hilfe der Belichtungswaage in der Kamera zur Hilfe nehmen. Jedoch verlässt man sich damit wieder auf die Einschätzung der Kamera und nicht auf seine eigene. Besonders in schwierigen Lichtsituationen kann das problematisch sein.

Euer Dirk!!!

Die manuellen Einstellungen – Keine Angst vor dem „M“

Die Angst vor dem „M“

Viele Leute können sich heute eine tolle Kamera leisten. Dabei geht es meistens um digitale Spiegelreflexkameras oder auch spiegellose Systemkameras. Oft wird dann mit dem neuen Gerät drauflosgeknippst und die Kamera steht die ganze Zeit im Automatikmodus. Dieser Automatikmodus führt oft zu Frust. Denn mit ihm hängen Bildergebnisse häufig vom Zufall ab. Ihr habt keine Kontrolle darüber, was die Kamera macht und versteht es oft auch nicht (was nicht an mangelnder Intelligenz liegt, sondern daran, dass man die Algorithmen und Datenbanken der Kameras einfach nicht kennt). Viele Menschen denken trotzdem: Die manuellen Einstellungen verstehe ich eh nicht, also bleibt die Kamera auf der Vollautomatik. Zum Automatikmodus gehören im übrigen auch die Motivprogramme wie z.B. der Portrait- und der Landschaftsmodus. Hier teilt man der Kamera lediglich mit, in welche Richtung das Bild gehen soll. Weiterer Einfluss auf das Ergebnis ist auch hier nicht möglich. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage:

Keine Angst. Das "M" verbreitet keinen Schrecken.

Keine Angst. Das „M“ verbreitet keinen Schrecken.

Was passiert eigentlich im „M“ – Modus?

Im manuellen („M“) Modus der Kamera kann ich alle Werte, die ich zum Fotografieren benötige, manuell so einstellen, wich ich das möchte. Und um es gleich vorwegzunehmen: Die 3 entscheidenden Werte sind:

  • Die Verschlusszeit
  • Der Blendenwert
  • Der ISO – Wert

Schaut Euch also an Eurer Kamera an, wie Ihr diese Werte verstellt und welche Werte möglich sind. Dies ist von Kamera zu Kamera verschieden. Zu beachten ist, dass die Verschlusszeit und der ISO – Wert von der Kamera abhängen, der Blendenwert jedoch vom jeweils angeschlossenen Ojektiv.

Ein Tipp zum Einfachen Lernen:

Normalerweise halte ich überhaupt nichts von Kamerahandbüchern. Wenn man jedoch bestimmte Einstellungen im Menü sucht, können diese ganz nützlich sein. Um sich die Suche im Kamerahandbuch einfacher zu machen, kann man sich bei den meisten Herstellen die Bücher als PDF – Dateien downloaden. Jetzt kann man am Rechner über die „Suchen – Funktion“ des PDF Readers leicht nach bestimmten Begriffen suchen, um Verweise im Handbuch zu finden.

Eure Aufgabe:

Verstellt an Eurer Kamera manuell die Werte für die Verschlusszeit, die Blende und den ISO – Wert. Schaut was möglich ist und lernt so Eure Kamera besser kennen. Wechselt die Objektive, falls Ihr die Möglichkeit dazu habt und vergleicht die möglichen Werte miteinander.

Euer Dirk