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Fototipp: Silvesterfeuerwerk fotografieren

Hallo!

Das neue Jahr steht kurz bevor und bald steht das Silvesterfeuerwerk an. Und Ihr? Möchtet Ihr Euer Silvesterfeuerwerk fotografieren? Was müsst Ihr beachten? Stativ? Ausrichtung der Kamera? Langzeitbelichtung? Nachbearbeitung in Photoshop? Hier gibt es ein paar Tipps für Eure Feuerwerksfotos.

Viel Spaß damit! Euer Dirk

Feuerwerksfoto mit Langzeitbelichtung und Vordergrund

Feuerwerksfoto mit Langzeitbelichtung und Vordergrund

Bilder an die Wand! Folge 001

Heute geht es los und das erste Bild kommt an die Wand!

Und zwar geht es heute um ein Urlaubsfoto. Entstanden auf Texel in einem herrlichen Licht. Was dahinter steckt, seht und hört Ihr im Video.

 

Wollt Ihr mitmachen bei Bilder an die Wand? Dann schickt mir Euer Foto und eine kleine Geschichte dazu (2-3 Sätze reichen). Dann drucke ich Euer Bild, hänge es an meine Wand und erzähle die Geschichte dazu! Einfach Email an:

fotoschule@ds-fotos.com

 

Hier kommt Ihr direkt in die Fotoschule mit noch mehr Infos und einem kostenlosen Fotokurs!

Hier gibt´s meine aktuellen Workshopangebote!

Wie man die Schärfentiefe noch beeinflusst….

Die Schärfentiefe hat viele Gesichter…

Schärfentiefe und Blende

Die Schärfentiefe kann man durch die Blende beeinflussen. Das haben wir ja schon im letzten Blogpost zu den Videotutorials besprochen. Den entsprechenden Beitrag findet Ihr hier. In diesem Beitrag und im entsprechenden Video solltet Ihr beim Ausprobieren einige Parameter konstant halten. Da ging es um die Brennweite, die Ihr am Objektiv einstellt und um den Abstand zum Motiv sowie zum Hintergrund. Und warum solltet Ihr diese Parameter konstant halten? Klar: Beide haben ebenfalls Einfluss auf die Schärfentiefe.

Die Brennweite

Der Einfluss der Brennweite auf der Schärfentiefe ist einfach erklärt: Je länger die Brennweite, desto geringer ist die Schärfentiefe. Erstellt man also ein Portrait mit einer Brennweite von 17mm, ist die Schärfentiefe deutlich größer, als wenn man ein Portrait mit einer Brennweite von 85mm erstellt.

 

Trotz einer recht weit geöffneten Blende ist der Hintergrund gut zu erkennen.....

Trotz einer recht weit geöffneten Blende ist der Hintergrund gut zu erkennen…..

Ebenfalls geöffnete Blende, längere Brennweite, wenig Schärfentiefe.

Ebenfalls geöffnete Blende, längere Brennweite, wenig Schärfentiefe.

 

 

Der Abstand

Auch der Einfluss des Abstandes auf die Schärfentiefe ist einfach erklärt: Je geringer der Abstand von der Kamera zum Motiv ist, desto geringer ist auch die Schärfentiefe. Je weiter der Hintergrund vom Motiv entfernt ist, desto unschärfer wird er dargestellt.

Bei 2,5 m Abstand wird mit dieser Blenden / Brennweitenkombination der Hintegrund komplett unscharf.

Bei 2,5 m Abstand wird mit dieser Blenden / Brennweitenkombination der Hintegrund komplett unscharf.

Gleich Blenden / Brennweitenkombination. Im Hintergrund ist deutlich mehr zu erkennen.

Gleich Blenden / Brennweitenkombination. Im Hintergrund ist deutlich mehr zu erkennen.

 

Die Kombination macht den Unterschied

Durch die nahezu unendlich vielen Möglichkeiten, Blende, Brennweite und Abstand zu kombinieren, sind der Kreativität beim Spiel mit der Schärfentiefe nahezu keine Grenzen gesetzt. Und wenn ein Parameter nicht mehr veränderbar ist, dann prüft, ob Ihr einen der anderen beiden beeinflussen könnt. Wenn Ihr zum Beispiel am Kitobjektiv die Blende nicht weiter öffnen könnt, geht näher an das Motiv heran, schafft mehr Raum hinter dem Motiv oder fotografiert mit einer längeren Brennweite.

 
Viel Spaß beim Üben….

 

Die Fotos zeigen übrigens die Band Dieselknecht aus Dortmund. Am Sonntag abend könnt Ihr auf Arte einen sehenswerten Bericht über das Ruhrgebiet sehen. Wer nicht bis Sonntag warten will, findet das Video hier! Außerdem gibt´s als Bonus von Arte im Web auch nur das Dieselknecht – Video ebenfalls hier! Schaut rein, es lohnt sich.

Euer Dirk

Die Blende (inklusive Videokurs Teil6)

Die „Nebenwirkungen“ der Blende.

Das man mit der Blende die Menge des Lichtes steuert, die auf den Kamerasensor fällt, hatten wir ja bereits besprochen. Jedoch hat die Blende ebenso wie die Verschlusszeit noch gewisse Nebenwirkungen. Denn die Blende hat starken Einfluss auf die Schärfentiefe im Bild.

 

Die Blende hat Einfluss auf die Schärfentiefe.

Die Blende hat Einfluss auf die Schärfentiefe.

Was ist denn Schärfentiefe?

Darüber, was Schärfentiefe ist, und ob es nun Schärfentiefe oder Tiefenschärfe heißt, könnte man stundenlang diskutieren. Und Ihr werdet im www genügend Leute finden, die dies auch tun. Ich hab da ehrlich gesagt aber keine Lust zu. Wichtig ist, dass Ihr wisst, was gemeint ist. Wenn ein Bild wenig Schärfentiefe hat, spricht man in der Regel von einem unscharfen Hintergrund oder / und einem unscharfen Vordergrund. Dies bewirkt, dass das Hauptmotiv im Bild deutlich betont wird, während die vermeintlich unwichtigen Dinge in der Unschärfe verschwimmen.

 

unwichtige  Dinge verschwinden in der Unschärfe

unwichtige Dinge verschwinden in der Unschärfe

Einfache Fotos mit geringer Schärfentiefe?

Besonders für Fotografie – Einsteiger ist das Spiel mit einer geringen Schärfentiefe meistens ein richtiges Aha – Erlebnis. Denn man erzielt schnell sehr beeindruckende Ergebnisse. Bilder erhalten oft diesen weichen, sanften Look und das Hauptmotiv kommt sehr gut zur Geltung. Auch der Foto – Profi nutzt dieses Stilmittel häufig. Ein großer Vorteil: Die Bildgestaltung ist vermeintlich einfach, denn man muss sich weniger Gedanken um den Hintergrund machen, da dieser ja sowieso in der Unschärfe verschwimmt. Bevor mich die Experten jetzt steinigen: Auch über einen verschwommenen Hintergrund kann man sich Gedanken machen. Es stellen sich Fragen, wie z.B.:

  • Erkennt man noch andeutungsweise, was im Hintergrund abgebildet wird?

  • Wie ist die Helligkeit im Hhintergrund?

  • Wie  unscharf sollte der Hintergrund sein?

  • Nehme ich dem Bild seine Geschichte, wenn ich den Hintergrund ausblende?

Auch ein unscharfer Hintergrund kann zur Bildaussage beitragen. Hier gibt er durchaus Auskunft über den Ort des Bildes.

Auch ein unscharfer Hintergrund kann zur Bildaussage beitragen. Hier gibt er durchaus Auskunft über den Ort des Bildes.

Dies sind alles berechtigte Fragen, jedoch bleibt eines bestehen: Die Bildgestaltung wird deutlich schwieriger, wenn ich den Hintergrund komplett scharf darstelle und mir über jedes Detail Gedanken machen muss, auch wenn es nicht zum Hauptmotiv gehört.

Bei den verschwommenen Bildteilen spricht man übrigens vom sogenannten Bokeh. Wie dieses aussieht, hängt von sehr vielen Faktoren ab und auch dieses Thema wird in einschlägigen Foren heiß diskutiert. Letztlich werdet Ihr selber herausfinden, was Euch gefällt und was nicht!

 

Das Spiel mit der Schärfentiefe kann auch sehr stark zur Bildaussage beitragen

Das Spiel mit der Schärfentiefe kann auch sehr stark zur Bildaussage beitragen

Wie erzeugt man denn nun das Bokeh?

Der erste Weg ist: Öffnet die Blende an Eurem Objektiv. Sucht Euch ein Motiv und macht mehrere Bilder von diesem Motiv. Um festzustellen, was das Öffnen der Blende bewirkt, müsst Ihr zunächst mal einige andere Faktoren konstant halten:

  • den Abstand von der Kamera zum Motiv

  • Die Brennweite (beginnt mal mit 50mm)

  • Den Abstand vom Motiv zum Hintergrund (ruhig ein paar Meter Abstand nehmen, um erste Erfolge zu sehen)

All diese Dinge haben ebenfalls Einfluss auf die Schärfentiefe. Dazu aber später mehr.

So, und hier gibt´s wie immer das entsprechende Video zum Thema:

Macht´s gut, Euer Dirk

Die Halbautomatik „Zeitvorwahl“

Jetzt doch wieder mit einer Automatik fotografieren?

Ich bin ein klarer Verfechter der manuellen Einstellungen und fotografiere selbst fast ausschließlich im manuellen Modus. Der Hauptgrund ist für mich die volle Kontrolle über das Bild. Dennoch möchte ich die Halbautomatiken der Kameras nicht verschweigen. Grundsätzlich verurteile ich sowieso niemanden, der die Kameraautomatiken benutzt. Schließlich sollte jeder so mit seiner Kamera glücklich werden, wie er es für richtig hält!

Die Zeitautomatik heißt bei Canon Tv. Bei fast allen anderen Systemen ist es des "S" - Modus.

Die Zeitautomatik heißt bei Canon Tv. Bei fast allen anderen Systemen ist es der „S“ – Modus.

Die Zeitvorwahl

Heute geht es um den Modus der „Zeitvorwahl“. Dieser Modus wird auch  „Zeitpriorität“ oder „Blendenautomatik“ genannt. Diese Begriffe erklären eigentlich schon, was der Modus macht: zunächst wählt Ihr die gewünschte Verschlusszeit an der Kamera. Z.B. eine sehr kurze Verschlusszeit, um eine Bewegung einzufrieren oder eine längere „Verschlusszeit“, um eine Bewegung darzustellen, also „Wischer“ ins Bild zu bekommen. Somit habt Ihr die Kontrolle über diesen Teil der Einstellungen. Der Blendenwert wird nun von der Kamera automatisch dazugerechnet. Das geschieht so, dass die Belichtung des Bildes korrekt ist. Zumindest aus Sicht der Kamera. In den meisten Fällen funktioniert dies auch ganz gut. Die Kameras geben Euch auch in der Regel ein Signal (z.B. durch Blinken der Anzeige), wenn sie nicht in der Lage sind, die richtige Blende einzustellen.

Noch mehr Automatik

Wenn Ihr im Menü für die ISO – Werte jetzt noch den Automatik – Modus wählt, müsst Ihr tatsächlich nur noch die Verschlusszeit selbst einstellen. Nun wird nicht nur die Blende, sondern auch der ISO – Wert automatisch berechnet.

Vorsicht ist geboten

Was Ihr bei dieser Halbautomatik bedenken solltet: Nur leichte Veränderungen des Lichtes (z.B. bei bewölktem Himmel im Freien) können bei der gleichen Verschlusszeit zu starken Änderungen des Blendenwertes (oder eben ggf. auch des ISO – Wertes führen). Ihr solltet Euch also sicher sein, dass Euch die anderen Werte wirklich „egal“ sind. Was die Blende und der ISO – Wert genau bewirken, wird in den weiteren Blogeinträgen und den weiteren Folgen des Videokurses noch genauer erklärt.

Meine Empfehlung

Wenn Ihr schon diese Halbautomatik benutzt, achtet darauf, dass Ihr wenigstens den ISO – Wert noch manuell einstellt, um nicht immer mehr Kontrolle über das Bild zu verlieren. Das Argument, mit einer Halbautomatik schneller zu sein, ist sicherlich richtig. Allerdings werdet Ihr merken, dass  ein wenig Übung im M – Modus ebenfalls dazu führt, dass Ihr sehr schnell seid. Und letztlich bleibt Ihr der Herrscher über Eure Bildergebnisse. Probiert es aus und entscheidet letztlich selbst, in welcher Situation Ihr welchen Modus benutzt.

Bis bald…

…..Euer Dirk

Coole Effekte mit der Verschlusszeit

Die „Nebenwirkungen“ der Verschlusszeit.

In den letzten Folgen des Videokurses habe ich gesagt, dass es beim Fotografieren hauptsächlich um den Blendenwert, den ISO – Wert und die Verschlusszeit geht. Ihr habt gelernt, mit diesen drei Werten ein Bild richtig zu belichten. Vielleicht habt Ihr dabei schon bemerkt, dass die Werte noch diverse „Nebenwirkungen“ haben. Diese ermöglichen es uns, ein Bild nicht nur so zu belichten, wie wir es wollen, sondern auch kreativ zu werden.

Ein Carrera - Bahn - Auto in voller Fahrt mit 1/6 Sekunde

Ein Carrera – Bahn – Auto in voller Fahrt mit 1/6 Sekunde.

Jetzt kommt Bewegung ins Bild!!!

Je länger der Kameraverschluss auf bleibt, desto mehr Bewegung kann man im Bild darstellen. Belichtet man also ein Bild ganz kurz, „friert man die Bewegung ein“. Belichtet man lang, entstehen Verwischer im Bild, die ein solches Bild sehr dynamisch wirken lassen. In den meisten Fällen sollte man jedoch vermeiden, dass die Bewegung durch den Fotografen ins Bild kommt, also durch das Verwackeln der Kamera. Daher wird hier ein weiteres Zubehör wichtig: Das Stativ.

6 Sekunden Belichtungszeit. Und das Wasser "fließt" wirklich.

6 Sekunden Belichtungszeit. Und das Wasser „fließt“ wirklich.

 

Was ist denn eine lange bzw. kurze Verschusszeit?

Das ist natürlich wie immer relativ. Ein Beispiel ist die Sportfotografie. Was hier als lang bzw. kurz gilt, hängt extrem von der Sportart und letzlich von der Geschwindigkeit ab. Wenn man einen Schachspieler fotografiert, hat man mit einer hundertstel Sekunde unter Umständen schon ein sehr scharfes Bild, welches keine Bewegung mehr darstellt bzw. die Bewegung schon einfriert. Wenn man mit der gleichen Verschlusszeit ein Formel-1 Auto während eines Rennens ablichtet, wird man die Bewegung des Autos gut im Bild haben. Es wird mit Sicherheit sehr verwischt dargestellt.

Welche Verschlusszeit nehme ich denn nun?

Daher gilt wie immer: Ausprobieren!!!!!. Experimentiert mit Verschlusszeiten. Schaut Euch die Ergebnisse an und beurteilt selbst, was Ihr haben möchtet. Die Ergebnisse können sehr beeindruckend sein.

Euer Dirk

Jetzt geht´s los: Ein Foto manuell belichten

Was heißt eigentlich belichten?

Bei der Belichtung eines Fotos geht es zunächst einmal darum die richtige Helligkeit an der Kamera so einzustellen, dass man das gewünschte Ergebnis erhält.

Um dies zu erreichen, muss man die Werte für die Verschlusszeit, für die Blende und den ISO – Wert einstellen. Dies sollte man auf jeden Fall üben. Man nehme sich also ein Motiv und stelle manuell die Werte ein. Wo man diese Werte einstellt, sieht man im Beitrag zu den manuellen Einstellungen.

 

Nach Augenmaß kontrollieren und....

Nach Augenmaß kontrollieren und….

Welche Werte stelle ich denn wie ein?

An welchen Werten man „schraubt“ ist für die Belichtung erst einmal nicht so wichtig. Natürlich haben später alle Werte noch andere Eigenschaften als nur die Belichtung. Zunächst sollte man aber erst einmal versuchen die Werte „richtig“ einzustellen. Wenn man die richtige Einstellung gefunden hat, kann man nun die Werte „gegeneinander verschieben“. Man wird dann sehen, wo die Grenzen von Kamera und Objektiv sind.

...Werte gegeneinander verschieben

…Werte gegeneinander verschieben

Woran erkennt man denn, wann ein Foto richtig belichtet ist?

Diese Frage ist nun fast schon wieder philosophisch. Ich rate dazu, das Bild auf dem Kameradisplay zu kontrollieren und mit Augenmaß abzuschätzen, ob einem die Belichtung gefällt. Natürlich sieht das Bild auf dem Display evtl. etwas anders aus als auf dem Computermonitor oder dann später in der gedruckten Version. Auch hier gilt: üben, üben, üben. So lernt man seine Kamera immer besser kennen und weiß beim Blick aufs Display, was man zu erwarten hat.

Natürlich kann man auch z.B. die Hilfe der Belichtungswaage in der Kamera zur Hilfe nehmen. Jedoch verlässt man sich damit wieder auf die Einschätzung der Kamera und nicht auf seine eigene. Besonders in schwierigen Lichtsituationen kann das problematisch sein.

Euer Dirk!!!

Die manuellen Einstellungen – Keine Angst vor dem „M“

Die Angst vor dem „M“

Viele Leute können sich heute eine tolle Kamera leisten. Dabei geht es meistens um digitale Spiegelreflexkameras oder auch spiegellose Systemkameras. Oft wird dann mit dem neuen Gerät drauflosgeknippst und die Kamera steht die ganze Zeit im Automatikmodus. Dieser Automatikmodus führt oft zu Frust. Denn mit ihm hängen Bildergebnisse häufig vom Zufall ab. Ihr habt keine Kontrolle darüber, was die Kamera macht und versteht es oft auch nicht (was nicht an mangelnder Intelligenz liegt, sondern daran, dass man die Algorithmen und Datenbanken der Kameras einfach nicht kennt). Viele Menschen denken trotzdem: Die manuellen Einstellungen verstehe ich eh nicht, also bleibt die Kamera auf der Vollautomatik. Zum Automatikmodus gehören im übrigen auch die Motivprogramme wie z.B. der Portrait- und der Landschaftsmodus. Hier teilt man der Kamera lediglich mit, in welche Richtung das Bild gehen soll. Weiterer Einfluss auf das Ergebnis ist auch hier nicht möglich. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage:

Keine Angst. Das "M" verbreitet keinen Schrecken.

Keine Angst. Das „M“ verbreitet keinen Schrecken.

Was passiert eigentlich im „M“ – Modus?

Im manuellen („M“) Modus der Kamera kann ich alle Werte, die ich zum Fotografieren benötige, manuell so einstellen, wich ich das möchte. Und um es gleich vorwegzunehmen: Die 3 entscheidenden Werte sind:

  • Die Verschlusszeit
  • Der Blendenwert
  • Der ISO – Wert

Schaut Euch also an Eurer Kamera an, wie Ihr diese Werte verstellt und welche Werte möglich sind. Dies ist von Kamera zu Kamera verschieden. Zu beachten ist, dass die Verschlusszeit und der ISO – Wert von der Kamera abhängen, der Blendenwert jedoch vom jeweils angeschlossenen Ojektiv.

Ein Tipp zum Einfachen Lernen:

Normalerweise halte ich überhaupt nichts von Kamerahandbüchern. Wenn man jedoch bestimmte Einstellungen im Menü sucht, können diese ganz nützlich sein. Um sich die Suche im Kamerahandbuch einfacher zu machen, kann man sich bei den meisten Herstellen die Bücher als PDF – Dateien downloaden. Jetzt kann man am Rechner über die „Suchen – Funktion“ des PDF Readers leicht nach bestimmten Begriffen suchen, um Verweise im Handbuch zu finden.

Eure Aufgabe:

Verstellt an Eurer Kamera manuell die Werte für die Verschlusszeit, die Blende und den ISO – Wert. Schaut was möglich ist und lernt so Eure Kamera besser kennen. Wechselt die Objektive, falls Ihr die Möglichkeit dazu habt und vergleicht die möglichen Werte miteinander.

Euer Dirk

Die Kameraautomatik

 Kamerautomatik ist weit verbreitet

Wenn ich beruflich oder privat mit meiner Kamera unterwegs bin, treffe ich oft auf andere Menschen, die ebenfalls fotografieren. Dies gilt natürlich besonders für Events wie Schulveranstaltungen, Partys, Hochzeiten oder auch den Zoobesuch. Viele Leute haben heutzutage Systemkameras (z.B. Spiegelreflexkameras o.ä.) und möchten mit diesen Kameras natürlich möglichst tolle Fotos machen. Besonders in Situationen mit wenig Licht beobachte ich dann häufig, dass viele Menschen die Kamera im Vollautomatikmodus benutzen. Man erkennt dies in solchen Situationen daran, dass der Blitz aufspringt und ein Foto mit Blitz erstellt wird, obwohl das Motiv unter Umständen zig Meter weit weg ist, der Blitz dieses Motiv also gar nicht erreicht.

Ruediger_2                                                                                    Hier hat die Kamera meiner Meinung nach zu dunkel belichtet…

(mehr …)

Jetzt geht´s los! Kostenloser Video Fotokurs

Oft hab ich drüber berichtet, jetzt geht es endlich los. Ab nächsten Montag, den 9.3.2015, geht für zunächst 2 Monate jede Woche ein neues, kostenloses Videotutorial online. Warum ich das mache?

Warum mache ich sowas?

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, anderen Menschen das Fotografieren beizubringen. Nun ist dies im Moment ein Markt, auf dem viele Trainier und Fotografen unterwegs sind und Euch ähnliche Angebote machen. Mit diesen Videos möchte ich mich bei Euch vorstellen. Somit habt Ihr einen Eindruck von mir und lernt mich ein wenig besser kennen.

Was habt Ihr davon?

Ihr bekommt einen kostenlosen Fotokurs und könnt Euch in die technischen Grundlagen der Fotografie einarbeiten.

Was habe ich davon?

Mir ist natürlich daran gelegen, dass Ihr ein wenig meine Arbeitsweise kennen lernt und vielleicht Lust habt, einen meiner Workshops zu besuchen. Wenn Ihr dies nicht macht, würde ich mich natürlich trotzdem freuen, wenn Ihr meinen Kanal abboniert.

Was ist der Vorteil der Videos?

Der Vorteil liegt darin, dass sie kostenlos sind. Ihr könnt sie so oft sehen, wie Ihr wollt und Euch mit den Grundlagen vertraut machen.

Was ist der Vorteil an einem Fotoworkshop?

Ganz klar. Bei meinen Intensiv – Fotokursen bekommt Ihr eine individuelle Betreuung in der Kleingruppe oder sogar alleine. Ich kann auf Eure ganz persönlichen Fragen besser eingehen und Euch direkt helfen, Probleme zu lösen. Die Workshops dauern zumeist einen Tag und sind außerdem mit viel Spaß verbunden. Ihr werdet an diesem Tag einige Aha – Erlebnisse haben und hoffentlich voll motiviert nach Hause gehen.

 

So, jetzt genug der geschriebenen Worte

Hier gibt´s alle Infos zum Start des Kurses am Montag, den 9.3.2015:

Euer Dirk!!!

Nicht vergessen: Kanal abbonieren und Video liken 🙂